Tenerife Travel Diary

Man sollte meinen, mit dem großen Sprung über den Atlantik nach Südamerika sei meine Reiselust nun erst einmal für eine Weile gestillt. Aber eigentlich ist sogar das Gegenteil der Fall. nach einigen Wochen, die ich zuhause genossen habe, stand nun schon wieder eine Reise an. Mein Freund hat mir zum Geburtstag im Januar die Flüge nach Teneriffa geschenkt, und nach einigen Problemen konnte es dann doch pünktlich Anfang März für eine Woche in den Süden gehen. Wir waren Teil dieser Leute, die so eine typische Touristen-Reise gebucht haben. Flug mit dem Ferienflieger von Tuifly, ein Mietauto von Tuicars und eine Ferienwohnung von Tuivillas. Also rundum von Tui versorgt. Es lief alles wirklich super und besonders das Mietauto und die Ferienwohnung waren top. Warum man für Hin- und Rückflug am Flughafen noch pro Person jeweils 5 Euro Check-in Gebühr bezahlen muss, ist mir schleierhaft. Aber da man schließlich dann schon auch einchecken will, wenn man schonmal da ist, zahlt man eben. Wir haben es uns wirklich gut gehen lassen und mal wirklich ganz viel ausgespannt und die Sache ganz gemütlich angehen lassen. Die Highlights waren für mich auf jeden Fall der schwarze Strand, die wunderschönen Küstenstädte bestehend aus bunten Häuschen und die (besonders im Norden) grüne Natur. Wir haben auf der Punta Brava in Puerto de la Cruz gewohnt, waren auf dem Teide, in Garachico, Buenavista del Norte, Los Gigantes und im Mercedeswald und in Bajamar.

In den nächsten Tagen kommt noch ein Blogpost mit meinen Top 5 Must Sees für den Norden Teneriffas online!

You might think that after my last huge trip to southamerica, I could live with some tim at home. That’s true, I really enjoyed some weeks at home, but soon another trip was planned. My boyfriend gave me the flight ticktes to Tenerife as a birthday present. We had some struggles on the way but in the beginning of march, we took the plane to the island. We were the typical tourists on a tuifly-flight, with a tuicars car and a tuivillas apartment. Especially the car and the apartment were great, but I don’t really get why we had to pay a check-in fee of 5 euros per person on both flights. But when you are already there to get on the plane, you just pay it. We had a great time and enjoyed to be lazy all day long. But we also did a lot of very nice things. My highlights of the trip were the black sand, the colourful towns on the coast and the green nature. We lived on the Punta Brava in Puerto de la Cruz, hiked on the Teide, visited Garachico, Buenavista del Norte, Los Gigantes, the Mercedes forest and Bajamar.

Soon there will be a blogpost about my 5 must sees in the north of Tenerife!

 

Schokoladentarte

Dieses Rezept hat mich schon lange aus einem Backbuch von BUTLERS angelacht, aber ich habe es noch nie so weit gebracht, es wirklich in die Tat umzusetzen. Doch an einem Montagabend überkam mich die Lust auf etwas Süßes und da kam mir dieses Rezept in den Sinn. Der Boden ist ein normaler Mürbteig, den man auch schon fertig im Supermarkt kaufen kann, aber ich hatte in dieser spontanen Situation keinen da – also habe ich selbst einen zusammengeworfen:

Mürbeteig / The dough

Zutaten/ What you will need:

  • ca. 250g Mehl / 250g of flour
  • 80g kalte Butter / 80g of cold butter
  • 50g Zucker / 50g of sugar
  • 1 Ei / 1 egg

So geht’s:

Butter in kleine Würfel schneiden und mit den anderen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. 20-30 Minuten im Kühlschrank kalt werden lassen. Ausrollen und in eine gefettete Springform geben (∅ 25cm). Für ca. 15 Minuten bei 200°C Umluft blindbacken. Währenddessen kann man die Schokoladenfüllung vorbereiten.

How to:

Cut the butter in small cubes, mix them with the other ingredients in a bowl until the dough forms an even mixture. Let it sit in the fridge for about 20 to 30 minutes. Roll it out and put it in a baking tin (∅ 25cm). Bake it in the oven at 200°C  für 15 minutes. While the dough is in the oven you can prepare the chocolate mixture.

Füllung / Filling

Zutaten / What you will need:

  • 100g brauner Zucker / 100g of brown sugar
  • 2 Eier / 2 eggs
  • 100g gemahlene Mandeln / 100g of ground almonds
  • 80g Bitterschokolade / 80g dark chocolate
  • 40g Butter / 40g of butter

So geht’s:

Bitterschokolade mit der Butter zusammen im Wasserbad schmelzen lassen, leicht abkühlen lassen. Die übrigen Zutaten in einer Schüssel vermengen und am Ende die Schokoladenmischung hinzugeben. Auf den vorgebackenen Mürbeteig-Boden geben und für ca. 50 Minuten bei 200°C Umluft backen.

How to:

Melt the chocolate and the butter in a double boiler and let it cool for a little bit. Mix all of teh other ingredients in a bowl and add the chocolate mixture. Pour it on the dough and put it back into the oven at 200°C for another 50 minutes.

Vegan swaps

Wer die Tarte ohne tierische Produkte nachbacken möchte kann im Teig das Ei weglassen oder durch in Wasser gequellte Leinsamen ersetzen und die Butter durch 50-60g Kokosöl ersetzen. In der Füllung kann die Butter entweder durch vegane Margarine oder ebenfalls Kokosöl ersetzt werden. Statt den Eiern kann man 1-2 Bananen verwenden, je nachdem wie stark man den Geschmack von Bananen mag.

If you want to bake the cake without animal products you can leave out the egg in the dough or swap it out for in water soaked flax seeds. You can swap out the butter for 50-60g coconut oil. For the filling you can swap the butter for coconut oil or vegan margarine. Instead of eggs you can use 1 to 2 bananas, depending on how much you like the taste.

 

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Ushuaia – Fin del Mundo

Endlich sind wir angekommen. Am Ende der Welt. Eine wundervolle Reise geht dort zu Ende, wo wirklich nichts mehr kommt, bevor auch dann die Erde zu Ende ist. So ganz stimmt das natürlich nicht, ein paar Inseln gibt es da noch und nicht zu vergessen, die Antarktis. Die Erde hört am südlichsten Zipfel Südamerikas nicht wirklich auf, das war ja eigentlich klar. Doch wenn man sich dort unten einmal bewusst macht, wo man sich eigentlich befindet, ist es fast unfassbar. Südlicher als Australien, so weit von zuhause entfernt. Eine für patagonische Verhältnisse sehr große Stadt, das ist Ushuaia. Mit einem Hafen liegt die Stadt am südlichsten Zipfel der Anden, direkt am Eingang des Nationalparks „Tierra del Fuego – Feuerland“. Und wer in ein Boot steigt kann den Beagle-Kanal besichtigen, der den Pazifik mit dem Atlantik verbindet. Auf kleinen Inseln leben Vögel, Pinguine und Seerobben. Mitten durch den Kanal, an der tiefsten Stelle, verläuft die Grenze zwischen Argentinien und Chile. Das nördlichere Wasser gehört als Argentinien und das südliche Wasser gehört zu Chile.

Mit dem Ende der Welt sind wir auch am Ende dieser Reiseserie über Patagonien angelangt. Ich freue mich schon jetzt auf neue Abenteuer und werde doch dieses hier sicher niemals vergessen!

Hier noch einmal die übrigen Artikel über Buenos Aires, den Nationalpark Los Glaciares, den Perito Moreno Gletscher und den Torres del Paine National Park.

Finally – we’ve arrived. At the end of the world. This wonderful journey comes to an end, at a point where there isn’t much more to come. Sure, there are some islands, some water and – of course – the Antarctic. The earth doesn’t have an end at the tip of South America. We all know that. But when you really think about it, you are in the southernmost city of the world. You are more south than Australia and so far away from home. Ushuaia is a big city, at least for cities in Patagonia. At the southernmost place of the Andes, Ushuaia is very close to the national park „Tierra del Fuego – Land of Fire“. On a boat you can travel through the Beagle Channel, where there can be found birds, penguines and seals. The border between Argentina and Chile runs through the middle of the channel.

With this last article we have reached the end of the world and the end of this travel series. I’m already looking forward to new adventures but I’ll never forget this one.

Torres del Paine

Der Torres del Paine Nationalpark in Chile ist der zweite große Nationalpark, den ich auf meiner Reise im Januar besucht habe. In der Sprache der Tehuelche-Indianer bedeutet Torres del Paine, „Türme des blauen Himmels“. Die Bilder sprechen für sich – den blauen Himmel haben wir definitiv gesehen. Der Wechsel zwischen grünen Landschaften, kargen Steppen und nackten Felsen macht den Nationalpark so spannend. Guanakos, Strauße, Kondore und Papageien konnte ich entdecken, einen Puma leider nicht. Auch wenn wir natürlich ständig auf der Suche nach einem der Raubtiere waren… Silvester in diesem Nationalpark zu verbringen war mindestens so schön wie auf einer Party mit einem riesigen Feuerwerk – aber auf jeden Fall um einiges friedvoller. Nachdem wir den Park verlassen haben, fuhren wir nach Puerto Natales. Von dort aus ging es auf einer langen Fahrt über die Magellanstraße zurück nach Argentinien. Auf die Insel Tierra del Fuego (Feuerland). Bilder aus der südlichsten Stadt der Welt – Ushuaia – kommen bald!

Hier geht’s zu den Berichten über Buenos Aires, den Nationalpark Los Glaciares und über den Perito Moreno Gletscher.

ENglish version:

The second famous national park I visited in january was the Tores del Paine national park. In the language of the tehuelche natives the name means „towers of the blue sky“. As you can see on the pictures, I’ve definetely experienced the blue sky. It’s the green landscape, blue lakes and the barren rocks that make the national park so exciting. Even if we were always looking out for pumas, we only saw guanacos, parrots, ostriches and condors. To spend new years in the park was definetely an experienca I have never made before. It was as nice as a big party in the city but much more peaceful. After we have left the park, we went to Puerto Natales. From there we took a ferry over the magellan canal and went back to Argentina. Keep your eyes peeled for pictures from Tierra del Fuego and the southernmost city of the world – Ushuaia!

Perito Moreno Gletscher

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Hier kommt der dritte Teil des Reiseberichts aus Patagonien – die Bilderflut ist einfach zu groß um aus der Reise einen Post zu machen. Eines meiner persönlichen Highlights war definitiv der Perito Moreno Gletscher. Als einer der Größten Gletscher, die sich aus dem Campo Hielo Sur (nach Arktis und Antarktis die größte zusammenhängende Eismasse der Erde) speisen, ist er ein absolutes Touristenparadies. Aber mich hat das nicht gestört, die Schöhnheit des weiß-blauen Gletschers hat mich einfach so fasziniert. Der Gletscher trifft momentan auf die im Lago Argentino liegende Halbinsel und sperrt so den Brazo Rico rund um die Insel komplett ab. Weil der Gletscher aber jeden Tag etwa 2 Meter wächst, bildet sich nach und nach ein Bogen aus Eis, der irgendwann einstürzt. Jeder Besucher des Gletschers will unbedingt eines sehen – und am besten auch mit der Kamera einfangen – das „Kalben“ des Gletschers. Weil der Gletscher wächst, brechen jeden Tag riesige Stücke Eis ab und stürzen mit unglaublich lauten Getöse ins Wasser. Insgesamt hält der Gletscher seine Größe konstant, er wächst nicht, wird aber auch nicht kleiner. Damit ist er einer der wenigen auf der Welt. Die Eiswand, die man von de Halbinsel aus sehen kann, ist an manchen Stellen bis über 70m hoch. Und das ist nur das, was über der Wasserfläche liegt, denn das Eis reicht bis auf den Grund des Sees. Fun Fact: Der Gletscher hieß früher einmal „Bismarck-Gletscher“ wegen der vielen deutschen Forscher. Doch inzwischen ist er nach dem Entdecker Perito Moreno benannt.

Hier geht’s zu dem Bericht über den Nationalpark Los Glaciares.

Hier geht’s zum Bericht über Buenos Aires.

ENglish version:

Here comes part three of the report from Patagonia – there are so many pictures, I could have never fit all of them in one post. This one was definetely one of my favouites. The Perito Moreno glacier. It’s one of the largest glaciers that are part of the Campo Hielo Sur (which is the third largest mass of ice after the Arctic and the Antarctic). It’s one of the most famous tourist attractions but I was just fascinated by the white and blue colour of the ice, so I didn’t really care about all the other tourists.At the moment, the ice meets the peninsula which sits in the lake „Lago Argentino“. Because the glaciers grows two meters a day, the ice forms an arch and after some months, the arch breaks and the ice falls into the water. And that’s what all the tourists want to observe – the massive rocks of ice that break off the glacier everyday with a noise like thunder. The glacier dosesn’t grow but it also doesn’t decrease in size. The wall of ice you can see from the peninsula is over 70 meters high – an that’s only what you can see over the waterline. Underneath it reaches the bed of the lake. Fun fact: First, the glacier was named after the german „Reichskanzler“ Otto von Bismarck but today it’s named after the explorer Perito Moreno.

National Park Los Glaciares

Hier kommt der zweite Teil des Reiseberichts aus Argentinien!

(English version down below!)

Von Buenos Aires aus, hat uns die Reise nach Patagonien geführt. Wir flogen mit Aerolinas Argentinas nach El Calafate, wo wir das erste Mal in einem Hostel übernachtetet haben. Es war der 24. Dezember, also Heiligabend. Zuhause in Deutschland haben also alle mit ihren Familien gefeiert – wir haben ein leckeres Essen gemeinsam mit unserer Reisegruppe genossen. Am nächsten Tag ging es mit Camping-tauglichem Rucksack auf nach El Chaltén. Diese kleine Stadt war auf der ganzen Reise meine Lieblingsstadt. Klein und touristisch, aber trotzdem so unglaublich schön. Denn von El Chaltén ist es nur ein Katzensprung zu den berühmten Bergen „Fitz Roy“ und „Cerro Torre“. Es ist immer wieder faszinierend, wie viel man schon über diese Berge gehört haben kann, und wie beeindruckt man dann doch ist, wenn man an ihrem Fuße steht. Und gibt es etwas besseres, als in einem Zeltcamp am Fuße des Fitz Roy aufzuwachen? Bei strahlendem Sonnenschein Yoga an einem Gebirgsfluss zu machen, aus dem man unglaublich leckeres Wasser trinken kann? Wir hatten ein riesiges Glück mit dem Wetter und konnten alle Berge bei strahlendem Sonnenschein sehen. Wir sind richtige Glückskinder. Selbst wenn ich mir jetzt wieder die Bilder anschaue, kann ich kaum glauben, wie schön es dort war.

Here comes the second report of my travels in Argentina! From Buenos Aires we flew to El Calafate in Patagonia. There we slept in our first hostel on the trip and spent a wonderful christmas eve. In Germany everybody was celebrating christmas with their families, but we also had a great dinner with our travel group. The next day we went to the small city El Chaltén. This city was my favourtie one of he whole trip. From El Chaltén it’s only walking distance until you reach the mountains Fitz Roy and Cerro Torre. It was unbelieveable to sleep in a camp right underneath these mountains I had heard so much of already. To do some yoga right next to a river in the mountains, from which you could drink fresh water out of. I kind of didn’t ever want to leave again. We were so lucky with the weather; we were able to see these beautiful mountains in bright sunshine. Even now when I look at the pictures, I can’t believe it really happened.

Buenos Aires

Herzlich Willkommen zum ersten Beitrag über meine Reise nach Argentinien und Chile! Kurz vor Weihnachten begann die größte Reise, die ich bisher in meinem Leben angetreten bin. Von Deutschland nach Argentinien ist es ein weiter Weg und ich muss sagen, dass drei Flüge auf dem Hinweg und drei Flüge auf dem Rückweg doch ein wenig zu viel für meinen Geschmack sind. Besonders, wenn der lange Flug über den Atlantik 13 Stunden dauert. Aber es gibt keinen besseren Weg – also musste ich wohl oder übel da durch. Der Hauptteil unserer Reise fand im südlichsten Teil Patagoniens statt, doch wir hatten auf dem Weg dorthin einen Tag in der Hauptstadt Buenos Aires. Wir kamen aus ca. 0 Grad Celsius und landeten in 30 Grad in einer staubigen Stadt. Buenos Aires ist in meinen Augen nicht wirklich schön, aber definitiv interessant. Es gibt viel zu entdecken und ist definitiv DIE Metropole Argentiniens. Es gibt dort alles zu kaufen, alles zu Essen und ganz viel Kultur. Besonders der Tango spielt dort natürlich eine große Rolle. In einem Tag kann man nicht alles entdecken, aber ein paar Eindrücke habe ich hier für euch. Bald kommt dann noch viel mehr zum besten Teil der Reise!

ENglish Version:

Welcome to this very firs part of the report of my trip to Argentina and Chile! Just before christmas I went on the biggest trip of my entire life, until now. From Germany to Argentina it’s quite a long journey and I have to say that three flights to get there and three flights to get back, are a bit too much for me. But somehow you have to get there, and I did it. The biggest part of our trip took place in the most southern part of Patagonia but first we had one day in the capital Buenos Aires. We came from the really cold weather in Germany to 30 degrees celsius in Buenos Aires. To be totally honest, I don’t think that this city is very beautiful but it’s definetely interesting. You’ll find lots of things to buy, everything you want to eat and allll the culture. Especially tango, of course. One day isn’t much to explore a city of this size but here are some impressions for you. And stay tuned for more photos and stories about my time in Patagonia!

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