Ushuaia – Fin del Mundo

Endlich sind wir angekommen. Am Ende der Welt. Eine wundervolle Reise geht dort zu Ende, wo wirklich nichts mehr kommt, bevor auch dann die Erde zu Ende ist. So ganz stimmt das natürlich nicht, ein paar Inseln gibt es da noch und nicht zu vergessen, die Antarktis. Die Erde hört am südlichsten Zipfel Südamerikas nicht wirklich auf, das war ja eigentlich klar. Doch wenn man sich dort unten einmal bewusst macht, wo man sich eigentlich befindet, ist es fast unfassbar. Südlicher als Australien, so weit von zuhause entfernt. Eine für patagonische Verhältnisse sehr große Stadt, das ist Ushuaia. Mit einem Hafen liegt die Stadt am südlichsten Zipfel der Anden, direkt am Eingang des Nationalparks „Tierra del Fuego – Feuerland“. Und wer in ein Boot steigt kann den Beagle-Kanal besichtigen, der den Pazifik mit dem Atlantik verbindet. Auf kleinen Inseln leben Vögel, Pinguine und Seerobben. Mitten durch den Kanal, an der tiefsten Stelle, verläuft die Grenze zwischen Argentinien und Chile. Das nördlichere Wasser gehört als Argentinien und das südliche Wasser gehört zu Chile.

Mit dem Ende der Welt sind wir auch am Ende dieser Reiseserie über Patagonien angelangt. Ich freue mich schon jetzt auf neue Abenteuer und werde doch dieses hier sicher niemals vergessen!

Hier noch einmal die übrigen Artikel über Buenos Aires, den Nationalpark Los Glaciares, den Perito Moreno Gletscher und den Torres del Paine National Park.

Finally – we’ve arrived. At the end of the world. This wonderful journey comes to an end, at a point where there isn’t much more to come. Sure, there are some islands, some water and – of course – the Antarctic. The earth doesn’t have an end at the tip of South America. We all know that. But when you really think about it, you are in the southernmost city of the world. You are more south than Australia and so far away from home. Ushuaia is a big city, at least for cities in Patagonia. At the southernmost place of the Andes, Ushuaia is very close to the national park „Tierra del Fuego – Land of Fire“. On a boat you can travel through the Beagle Channel, where there can be found birds, penguines and seals. The border between Argentina and Chile runs through the middle of the channel.

With this last article we have reached the end of the world and the end of this travel series. I’m already looking forward to new adventures but I’ll never forget this one.

Torres del Paine

Der Torres del Paine Nationalpark in Chile ist der zweite große Nationalpark, den ich auf meiner Reise im Januar besucht habe. In der Sprache der Tehuelche-Indianer bedeutet Torres del Paine, „Türme des blauen Himmels“. Die Bilder sprechen für sich – den blauen Himmel haben wir definitiv gesehen. Der Wechsel zwischen grünen Landschaften, kargen Steppen und nackten Felsen macht den Nationalpark so spannend. Guanakos, Strauße, Kondore und Papageien konnte ich entdecken, einen Puma leider nicht. Auch wenn wir natürlich ständig auf der Suche nach einem der Raubtiere waren… Silvester in diesem Nationalpark zu verbringen war mindestens so schön wie auf einer Party mit einem riesigen Feuerwerk – aber auf jeden Fall um einiges friedvoller. Nachdem wir den Park verlassen haben, fuhren wir nach Puerto Natales. Von dort aus ging es auf einer langen Fahrt über die Magellanstraße zurück nach Argentinien. Auf die Insel Tierra del Fuego (Feuerland). Bilder aus der südlichsten Stadt der Welt – Ushuaia – kommen bald!

Hier geht’s zu den Berichten über Buenos Aires, den Nationalpark Los Glaciares und über den Perito Moreno Gletscher.

ENglish version:

The second famous national park I visited in january was the Tores del Paine national park. In the language of the tehuelche natives the name means „towers of the blue sky“. As you can see on the pictures, I’ve definetely experienced the blue sky. It’s the green landscape, blue lakes and the barren rocks that make the national park so exciting. Even if we were always looking out for pumas, we only saw guanacos, parrots, ostriches and condors. To spend new years in the park was definetely an experienca I have never made before. It was as nice as a big party in the city but much more peaceful. After we have left the park, we went to Puerto Natales. From there we took a ferry over the magellan canal and went back to Argentina. Keep your eyes peeled for pictures from Tierra del Fuego and the southernmost city of the world – Ushuaia!

Perito Moreno Gletscher

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Hier kommt der dritte Teil des Reiseberichts aus Patagonien – die Bilderflut ist einfach zu groß um aus der Reise einen Post zu machen. Eines meiner persönlichen Highlights war definitiv der Perito Moreno Gletscher. Als einer der Größten Gletscher, die sich aus dem Campo Hielo Sur (nach Arktis und Antarktis die größte zusammenhängende Eismasse der Erde) speisen, ist er ein absolutes Touristenparadies. Aber mich hat das nicht gestört, die Schöhnheit des weiß-blauen Gletschers hat mich einfach so fasziniert. Der Gletscher trifft momentan auf die im Lago Argentino liegende Halbinsel und sperrt so den Brazo Rico rund um die Insel komplett ab. Weil der Gletscher aber jeden Tag etwa 2 Meter wächst, bildet sich nach und nach ein Bogen aus Eis, der irgendwann einstürzt. Jeder Besucher des Gletschers will unbedingt eines sehen – und am besten auch mit der Kamera einfangen – das „Kalben“ des Gletschers. Weil der Gletscher wächst, brechen jeden Tag riesige Stücke Eis ab und stürzen mit unglaublich lauten Getöse ins Wasser. Insgesamt hält der Gletscher seine Größe konstant, er wächst nicht, wird aber auch nicht kleiner. Damit ist er einer der wenigen auf der Welt. Die Eiswand, die man von de Halbinsel aus sehen kann, ist an manchen Stellen bis über 70m hoch. Und das ist nur das, was über der Wasserfläche liegt, denn das Eis reicht bis auf den Grund des Sees. Fun Fact: Der Gletscher hieß früher einmal „Bismarck-Gletscher“ wegen der vielen deutschen Forscher. Doch inzwischen ist er nach dem Entdecker Perito Moreno benannt.

Hier geht’s zu dem Bericht über den Nationalpark Los Glaciares.

Hier geht’s zum Bericht über Buenos Aires.

ENglish version:

Here comes part three of the report from Patagonia – there are so many pictures, I could have never fit all of them in one post. This one was definetely one of my favouites. The Perito Moreno glacier. It’s one of the largest glaciers that are part of the Campo Hielo Sur (which is the third largest mass of ice after the Arctic and the Antarctic). It’s one of the most famous tourist attractions but I was just fascinated by the white and blue colour of the ice, so I didn’t really care about all the other tourists.At the moment, the ice meets the peninsula which sits in the lake „Lago Argentino“. Because the glaciers grows two meters a day, the ice forms an arch and after some months, the arch breaks and the ice falls into the water. And that’s what all the tourists want to observe – the massive rocks of ice that break off the glacier everyday with a noise like thunder. The glacier dosesn’t grow but it also doesn’t decrease in size. The wall of ice you can see from the peninsula is over 70 meters high – an that’s only what you can see over the waterline. Underneath it reaches the bed of the lake. Fun fact: First, the glacier was named after the german „Reichskanzler“ Otto von Bismarck but today it’s named after the explorer Perito Moreno.

National Park Los Glaciares

Hier kommt der zweite Teil des Reiseberichts aus Argentinien!

(English version down below!)

Von Buenos Aires aus, hat uns die Reise nach Patagonien geführt. Wir flogen mit Aerolinas Argentinas nach El Calafate, wo wir das erste Mal in einem Hostel übernachtetet haben. Es war der 24. Dezember, also Heiligabend. Zuhause in Deutschland haben also alle mit ihren Familien gefeiert – wir haben ein leckeres Essen gemeinsam mit unserer Reisegruppe genossen. Am nächsten Tag ging es mit Camping-tauglichem Rucksack auf nach El Chaltén. Diese kleine Stadt war auf der ganzen Reise meine Lieblingsstadt. Klein und touristisch, aber trotzdem so unglaublich schön. Denn von El Chaltén ist es nur ein Katzensprung zu den berühmten Bergen „Fitz Roy“ und „Cerro Torre“. Es ist immer wieder faszinierend, wie viel man schon über diese Berge gehört haben kann, und wie beeindruckt man dann doch ist, wenn man an ihrem Fuße steht. Und gibt es etwas besseres, als in einem Zeltcamp am Fuße des Fitz Roy aufzuwachen? Bei strahlendem Sonnenschein Yoga an einem Gebirgsfluss zu machen, aus dem man unglaublich leckeres Wasser trinken kann? Wir hatten ein riesiges Glück mit dem Wetter und konnten alle Berge bei strahlendem Sonnenschein sehen. Wir sind richtige Glückskinder. Selbst wenn ich mir jetzt wieder die Bilder anschaue, kann ich kaum glauben, wie schön es dort war.

Here comes the second report of my travels in Argentina! From Buenos Aires we flew to El Calafate in Patagonia. There we slept in our first hostel on the trip and spent a wonderful christmas eve. In Germany everybody was celebrating christmas with their families, but we also had a great dinner with our travel group. The next day we went to the small city El Chaltén. This city was my favourtie one of he whole trip. From El Chaltén it’s only walking distance until you reach the mountains Fitz Roy and Cerro Torre. It was unbelieveable to sleep in a camp right underneath these mountains I had heard so much of already. To do some yoga right next to a river in the mountains, from which you could drink fresh water out of. I kind of didn’t ever want to leave again. We were so lucky with the weather; we were able to see these beautiful mountains in bright sunshine. Even now when I look at the pictures, I can’t believe it really happened.

Buenos Aires

Herzlich Willkommen zum ersten Beitrag über meine Reise nach Argentinien und Chile! Kurz vor Weihnachten begann die größte Reise, die ich bisher in meinem Leben angetreten bin. Von Deutschland nach Argentinien ist es ein weiter Weg und ich muss sagen, dass drei Flüge auf dem Hinweg und drei Flüge auf dem Rückweg doch ein wenig zu viel für meinen Geschmack sind. Besonders, wenn der lange Flug über den Atlantik 13 Stunden dauert. Aber es gibt keinen besseren Weg – also musste ich wohl oder übel da durch. Der Hauptteil unserer Reise fand im südlichsten Teil Patagoniens statt, doch wir hatten auf dem Weg dorthin einen Tag in der Hauptstadt Buenos Aires. Wir kamen aus ca. 0 Grad Celsius und landeten in 30 Grad in einer staubigen Stadt. Buenos Aires ist in meinen Augen nicht wirklich schön, aber definitiv interessant. Es gibt viel zu entdecken und ist definitiv DIE Metropole Argentiniens. Es gibt dort alles zu kaufen, alles zu Essen und ganz viel Kultur. Besonders der Tango spielt dort natürlich eine große Rolle. In einem Tag kann man nicht alles entdecken, aber ein paar Eindrücke habe ich hier für euch. Bald kommt dann noch viel mehr zum besten Teil der Reise!

ENglish Version:

Welcome to this very firs part of the report of my trip to Argentina and Chile! Just before christmas I went on the biggest trip of my entire life, until now. From Germany to Argentina it’s quite a long journey and I have to say that three flights to get there and three flights to get back, are a bit too much for me. But somehow you have to get there, and I did it. The biggest part of our trip took place in the most southern part of Patagonia but first we had one day in the capital Buenos Aires. We came from the really cold weather in Germany to 30 degrees celsius in Buenos Aires. To be totally honest, I don’t think that this city is very beautiful but it’s definetely interesting. You’ll find lots of things to buy, everything you want to eat and allll the culture. Especially tango, of course. One day isn’t much to explore a city of this size but here are some impressions for you. And stay tuned for more photos and stories about my time in Patagonia!

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Der Erdlingshof im Bayerischen Wald

Die meisten Menschen wollen nicht sehen, woher ihr Fleisch, ihre Eier oder ihre Milch kommen. Aber wenn es nicht gut für die Augen ist, wie kann es dann gut für den Magen sein? – Johannes Jung, Vorstand und Gründer des Erdlingshofs

Im September 2016, also nun schon vor einer ganzen Weile, habe ich für mein Praktikum bei dem Verlag Family Media den Erdlingshof im Bayerischen Wald besucht. In der Zeitschrift Vegan für mich ist in der aktuellen Winterausgabe die Reportage dazu erschienen. Nicht nur, weil ich selbst an der Zeitschrift mitgearbeitet habe kann ich sagen, dass die Zeitschrift sehr lesenswert ist. Das Thema Veganismus interessiert mich auch über mein Praktikum hinaus und so habe ich mich sehr gefreut, für diesen Artikel den Erdlingshof besuchen zu können.

Auf dem Erdlingshof leben Hirsche, Schafe, Rinder, Hühner, Schweine und noch viel mehr. Sie leben dort in Frieden und können sich von den Strapazen und traumatischen Erlebnissen in der Nutztierhaltung erholen und einfach ihr Leben leben. Auf dem Erdlingshof werden die Tiere nicht anders behandelt als die Menschen, denn auch jedes von ihnen hat eine ganz eigene Geschichte. So zum Beispiel der Bulle Bruno, der in einem Bullenmastbetrieb immer wieder mit ansehen musste, wie seine Freunde vom Schlachter abgeholt wurden. Und immer blieb er allein zurück. Ein Glück? Ein sehr einsames Glück. Denn als der Mastbetrieb eingestellt wurde war nur noch Bruno da, und so stand er jahrelang allein in einem Stall und verwarloste. Doch eines Tages wurde er von Johannes und Birgit, die beiden Betreiber des Erdlingshofs, auf den Lebenshof im Bayerischen Wald geholt. Wer unter http://www.youtube.com „Ein neues Leben für Bruno“ eingibt, kann die unbändige Freude des Bullen über das Zusammentreffen mit anderen Tieren sehen.

Das ist nur ein Beispiel, das uns zeigen sollte, dass die Tiere, die tagtäglich von uns Menschen ausgenutzt werden, auch einen Charakter, Gefühle, Ängste und vielleicht sogar Träume haben. Und wer gibt uns das Recht, ihnen das abzusprechen und zu handeln als wären wir Menschen mehr wert?

Der Besuch auf dem Erdlingshof war wirklich sehr schön und ich kann nur jedem, der sich für das Thema Veganismus oder Tiere allgemein interessiert, einen Besuch dort empfehlen. Jeden ersten Sonntag im Monat (April bis Oktober) ist Besuchertag. Außerdem kann man den Erdlingshof mit Tierpatenschaften oder Spenden unterstützen, denn Tierarztkosten und Futter bezahlen sich nicht von selbst. Danke für das tolle Erlebnis, lieber Erdlingshof! Hier geht’s zur Website.

ENglish Version:

Most people don’t want to know where the meat, the eggs or the milk they eat come from. But when they are not good for your eyes, how can they be good for your stomach? – Johannes Jung, founder of Erdlingshof

Last september, as part of my internship at the publishing house Family Media I went to the Erdlingshof in Bavaria. I then wrote an article about my trip for the magazine Vegan für mich. Not only because I worked there, I recommend the magazine to anyone who is interested in the topic of veganism. Apart from my internship I am still very interested in veganism and so this trip was a great experience for me.

Deers, sheep, cows, hens, pigs and many other animals live on the Erdlingshof. They can enjoy their lives there and recover from their life in the animal industry. No animal has to work on the „farm“ and they are treated like every other being on it. Everyone of them has it’s own story. For example the bull Bruno. He lived on a farm where the bulls get fed until they’re ready to be slaughtered. All his friends came and went and it as always him who stayed, completely alone. So you might say he was lucky, but he was also alone. When Birgit and Johannes from the Erdlingshof came to pick him up, everything changed for him. If you type in „Ein neues Leben für Bruno“ on http://www.youtube.com, you can see his enormous joy of seeing other animals again for the first time in years.

Bruno is only one example that should show us, that animals have feelings, fears and maybe even dreams, like we humas have them. But we exploit them everyday and think we are more worthy to be alive. But who entitles us to do so?

I loved the visit at the Erdlingshof and I recommend it to everybody who is interested in animals. Every first sunday of the month you can visit the farm (april to october). And if you want to donate some money to help them out check their website: www. erdlingshof.de.

Selbstgemachtes Mandelmus

Mandeln sind unglaublich vielfältige kleine Kerne. Als Snack zwischendurch, als Backzutat, im Müsli, als Mandelmilch, als Mandelbutter oder Mandelmus liefern sie uns viele wichtige Mineral- und Nährstoffe. Mandeln enthalten 19 Prozent von hochwertigem Protein, ungesättigte Fettsäuren, Magnesium, Calcium, Vitamin B und E. Sie schützen vor Diabetes und helfen den Cholesterinspiegel zu senken.

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Und so geht’s:

  • Für das Mandelmus habe ich 200g Mandeln mit Schale für etwa 10 Minuten im Ofen auf einem sauberen Backblech bei 180 Grad geröstet.
  • Nachdem die Mandeln abgekühlt sind, habe ich sie in einer Küchenmaschine zerkleinert. Zuerst sehen die Mandeln einfach nur aus wie gemahlen.
  • Um eine Konsistenz von Mus zu bekommen, muss man die Masse eine Weile weiter mahlen. Das kann, je nachdem welche Konsistenz man erreichen will, bis zu 15-20 Minuten dauern. Dabei wird das Mus und auch der Mixer ziemlich heiß. Deshalb sollte man immer wieder eine kleine Pause einlegen.
  • Aus etwa 200 Gramm Mandeln entstand etwa ein halbes Glas Mandelmus. Wenn möglich sollte man Mandeln in großen Mengen kaufen und somit einerseits Verpackungen sparen und auch ein wenig Geld, denn Mandeln sind leider nicht ganz billig. Das Mandelmus, das es zu kaufen gibt ist meistens sehr teuer und kann pro Glas schnell zwischen 6 und 8 Euro kosten. Das Beste am selbstgemachten Mandelmus ist allerdings der Geschmack. Selbstgemacht schmeckt einfach am besten und man hat die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe. HIER nur eine Zutat: Mandeln.

    Mandelmus schmeckt übrigens super lecker auf Brot, als Snack mit Banane oder Äpfeln oder in Smoothies, zu Waffeln und noch viel mehr!

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