Schokoladentarte

Dieses Rezept hat mich schon lange aus einem Backbuch von BUTLERS angelacht, aber ich habe es noch nie so weit gebracht, es wirklich in die Tat umzusetzen. Doch an einem Montagabend überkam mich die Lust auf etwas Süßes und da kam mir dieses Rezept in den Sinn. Der Boden ist ein normaler Mürbteig, den man auch schon fertig im Supermarkt kaufen kann, aber ich hatte in dieser spontanen Situation keinen da – also habe ich selbst einen zusammengeworfen:

Mürbeteig / The dough

Zutaten/ What you will need:

  • ca. 250g Mehl / 250g of flour
  • 80g kalte Butter / 80g of cold butter
  • 50g Zucker / 50g of sugar
  • 1 Ei / 1 egg

So geht’s:

Butter in kleine Würfel schneiden und mit den anderen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. 20-30 Minuten im Kühlschrank kalt werden lassen. Ausrollen und in eine gefettete Springform geben (∅ 25cm). Für ca. 15 Minuten bei 200°C Umluft blindbacken. Währenddessen kann man die Schokoladenfüllung vorbereiten.

How to:

Cut the butter in small cubes, mix them with the other ingredients in a bowl until the dough forms an even mixture. Let it sit in the fridge for about 20 to 30 minutes. Roll it out and put it in a baking tin (∅ 25cm). Bake it in the oven at 200°C  für 15 minutes. While the dough is in the oven you can prepare the chocolate mixture.

Füllung / Filling

Zutaten / What you will need:

  • 100g brauner Zucker / 100g of brown sugar
  • 2 Eier / 2 eggs
  • 100g gemahlene Mandeln / 100g of ground almonds
  • 80g Bitterschokolade / 80g dark chocolate
  • 40g Butter / 40g of butter

So geht’s:

Bitterschokolade mit der Butter zusammen im Wasserbad schmelzen lassen, leicht abkühlen lassen. Die übrigen Zutaten in einer Schüssel vermengen und am Ende die Schokoladenmischung hinzugeben. Auf den vorgebackenen Mürbeteig-Boden geben und für ca. 50 Minuten bei 200°C Umluft backen.

How to:

Melt the chocolate and the butter in a double boiler and let it cool for a little bit. Mix all of teh other ingredients in a bowl and add the chocolate mixture. Pour it on the dough and put it back into the oven at 200°C for another 50 minutes.

Vegan swaps

Wer die Tarte ohne tierische Produkte nachbacken möchte kann im Teig das Ei weglassen oder durch in Wasser gequellte Leinsamen ersetzen und die Butter durch 50-60g Kokosöl ersetzen. In der Füllung kann die Butter entweder durch vegane Margarine oder ebenfalls Kokosöl ersetzt werden. Statt den Eiern kann man 1-2 Bananen verwenden, je nachdem wie stark man den Geschmack von Bananen mag.

If you want to bake the cake without animal products you can leave out the egg in the dough or swap it out for in water soaked flax seeds. You can swap out the butter for 50-60g coconut oil. For the filling you can swap the butter for coconut oil or vegan margarine. Instead of eggs you can use 1 to 2 bananas, depending on how much you like the taste.

 

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Ushuaia – Fin del Mundo

Endlich sind wir angekommen. Am Ende der Welt. Eine wundervolle Reise geht dort zu Ende, wo wirklich nichts mehr kommt, bevor auch dann die Erde zu Ende ist. So ganz stimmt das natürlich nicht, ein paar Inseln gibt es da noch und nicht zu vergessen, die Antarktis. Die Erde hört am südlichsten Zipfel Südamerikas nicht wirklich auf, das war ja eigentlich klar. Doch wenn man sich dort unten einmal bewusst macht, wo man sich eigentlich befindet, ist es fast unfassbar. Südlicher als Australien, so weit von zuhause entfernt. Eine für patagonische Verhältnisse sehr große Stadt, das ist Ushuaia. Mit einem Hafen liegt die Stadt am südlichsten Zipfel der Anden, direkt am Eingang des Nationalparks „Tierra del Fuego – Feuerland“. Und wer in ein Boot steigt kann den Beagle-Kanal besichtigen, der den Pazifik mit dem Atlantik verbindet. Auf kleinen Inseln leben Vögel, Pinguine und Seerobben. Mitten durch den Kanal, an der tiefsten Stelle, verläuft die Grenze zwischen Argentinien und Chile. Das nördlichere Wasser gehört als Argentinien und das südliche Wasser gehört zu Chile.

Mit dem Ende der Welt sind wir auch am Ende dieser Reiseserie über Patagonien angelangt. Ich freue mich schon jetzt auf neue Abenteuer und werde doch dieses hier sicher niemals vergessen!

Hier noch einmal die übrigen Artikel über Buenos Aires, den Nationalpark Los Glaciares, den Perito Moreno Gletscher und den Torres del Paine National Park.

Finally – we’ve arrived. At the end of the world. This wonderful journey comes to an end, at a point where there isn’t much more to come. Sure, there are some islands, some water and – of course – the Antarctic. The earth doesn’t have an end at the tip of South America. We all know that. But when you really think about it, you are in the southernmost city of the world. You are more south than Australia and so far away from home. Ushuaia is a big city, at least for cities in Patagonia. At the southernmost place of the Andes, Ushuaia is very close to the national park „Tierra del Fuego – Land of Fire“. On a boat you can travel through the Beagle Channel, where there can be found birds, penguines and seals. The border between Argentina and Chile runs through the middle of the channel.

With this last article we have reached the end of the world and the end of this travel series. I’m already looking forward to new adventures but I’ll never forget this one.

Torres del Paine

Der Torres del Paine Nationalpark in Chile ist der zweite große Nationalpark, den ich auf meiner Reise im Januar besucht habe. In der Sprache der Tehuelche-Indianer bedeutet Torres del Paine, „Türme des blauen Himmels“. Die Bilder sprechen für sich – den blauen Himmel haben wir definitiv gesehen. Der Wechsel zwischen grünen Landschaften, kargen Steppen und nackten Felsen macht den Nationalpark so spannend. Guanakos, Strauße, Kondore und Papageien konnte ich entdecken, einen Puma leider nicht. Auch wenn wir natürlich ständig auf der Suche nach einem der Raubtiere waren… Silvester in diesem Nationalpark zu verbringen war mindestens so schön wie auf einer Party mit einem riesigen Feuerwerk – aber auf jeden Fall um einiges friedvoller. Nachdem wir den Park verlassen haben, fuhren wir nach Puerto Natales. Von dort aus ging es auf einer langen Fahrt über die Magellanstraße zurück nach Argentinien. Auf die Insel Tierra del Fuego (Feuerland). Bilder aus der südlichsten Stadt der Welt – Ushuaia – kommen bald!

Hier geht’s zu den Berichten über Buenos Aires, den Nationalpark Los Glaciares und über den Perito Moreno Gletscher.

ENglish version:

The second famous national park I visited in january was the Tores del Paine national park. In the language of the tehuelche natives the name means „towers of the blue sky“. As you can see on the pictures, I’ve definetely experienced the blue sky. It’s the green landscape, blue lakes and the barren rocks that make the national park so exciting. Even if we were always looking out for pumas, we only saw guanacos, parrots, ostriches and condors. To spend new years in the park was definetely an experienca I have never made before. It was as nice as a big party in the city but much more peaceful. After we have left the park, we went to Puerto Natales. From there we took a ferry over the magellan canal and went back to Argentina. Keep your eyes peeled for pictures from Tierra del Fuego and the southernmost city of the world – Ushuaia!